Unsere Tragegeschichte

wie kam es eigentlich dazu, dass ich eine begeisterte Tragemama wurde?





Als ich schwanger war hatte ich ziemlich genaue Vorstellungen davon, wie mein Baby zu sein hatte.


Natürlich würde ich stillen. Natürlich nach Bedarf. Ich vermutete, dass das so alle 3-4 h sein würde. Am Anfang. Aber nach 6-8 Wochen würde das Baby durchschlafen. Wenigstens 5-7 h. Natürlich. Abstillen war auf dem plan mit 6 Monaten. Dann würde das Baby natürlich auch schon gut essen.


Schlafen würde das Baby bis 6 Monate im Beistellbett. Danach im eigenen Zimmer. Tagsüber ab Geburt im eigenen Bett. Natürlich haben wir auch ein super hübsches Bett gekauft dafür - mit völlig überteuerer Matratze.


Und dann wollte ich natürlich Tragen. ich hab mir in der Schwangerschaft bereits ein schickes Bio-Tragetuch besorgt. Und von den Schwiegereltern haben wir den Mercedes unter den Kinderwägen geschenkt bekommen. Tragen wollte ich z.B. In der Stadt, wenn es mit dem Kinderwagen umständlich wäre. Aber sonst nicht.

Und dann kam unser Kind auf die Welt. Und er passte überhaupt nicht in meine Vorstellungen.


Er stillte ab Geburt alle 30-60 min. Manchmal öfters. Und das bis heute. Er schlief ab Geburt auf mir. Mittlerweile im FamilienBett.

Der Kinderwagen war maximal ein Einkaufswagen Und verstaubt jetzt im Keller. Das geliebte Bio-Tragetuch wurde mein bester Freund - neben 2 Fullbuckle, 1 halfbuckle, 1 MeiTei und 2 weiteren Tüchern.

und ich? Ich akzeptierte es. Ich las alles was ich finden konnte über natürliche und artgerechte Erziehung, über Bedürfnisorientierte Erziehung Und alles was ich sonst noch finden konnte.


schnell wurde mir klar - das ist es. Das will ich. Das ist meine Leidenschaft. Das was Ich meinem Kind ermögliche, das will ich auch anderen Kindwrn ermöglichen.

38 Ansichten0 Kommentare